Jugi

Snowcamp 2009/10 - Rückblick

Und schon gehört das Snowcamp über Silvester wieder der Vergangenheit an! Unsere Jugendgruppe schloss sich den Jugendgruppen der Freien Evangelischen Gemeinden von Embrach, Wallisellen und Dietlikon an, und so reisten wir mit ca. 60 Personen nach Saas-Almagell ins Wallis. Dort erlebten wir zusammen eine super Woche!

 

 

Wir hatten sozusagen zwei Mottos. Das eine war (um das negative zuerst zu erwähnen): „Besser EIN Snowcamp in diesem Haus als KEIN Snowcamp“. Das sagt schon vieles aus! Es war ein bisschen eine „wässrige“ Geschichte: Wir durchlebten alles – vom WC-Abwasser in der Küche über Kaltwasserduschen bis zu gar keinem Wasser – und sind nun abgehärtet für das neue Jahr. Gar nicht schlecht!

 

 

Das zweite, nun richtige Motto des Snowcamps war: „More Pow(d)er“. Wir hofften somit auf viel Pulverschnee auf der Piste und viel Power von Gott aus den jeweiligen Inputs im Abendprogramm. Power von Jesus, da er durch den Heiligen Geist in uns lebt. Wir erfuhren viel Spannendes über das, was die Bibel zum Heiligen Geist sagt. Ein Lied, das besonders gut zum Thema passte, wurde ein bisschen zum „Lagerschlager“. Hier der Refrain: „I’m so glad that Jesus lives in my house, good to know that he is here with me now. All of my life, Jesus’s in me, Jesus’s in my house, All of my life and always will be.“ Das Abendprogramm wurde meistens von Lobpreiszeiten und Zeugnisteilen umrahmt. Es tat gut und war sehr ermutigend zu hören, wie andere im Glauben vorwärts gehen, Schwierigkeiten bewältigen und Gott in verschiedenen Leben Wunder tut.

 

 

Der Höhepunkt des Camps war der Silvesterabend mit dem Thema „Filmnight Saas“. Nach Raclette, Golden Snowman-Verleihung, diversen Quizaufgaben und Spielen stiessen wir im Schnee, unter wunderschönem Sternenhimmel und von Feuerwerk beleuchtet, auf das neue Jahrzehnt an: 2010 – „Zeig dini Zäh“ (… als Christ; der Neujahrsvorsatz des ganzen Camps).

 

 

Am Abreisetag wurden wir zu früh aus unserem „Lieblings“-Haus geschossen, so mussten wir wohl oder übel draussen bei tiefer Minustemperatur auf unseren Car warten. Das hielten wir nicht lange aus und flüchteten, fast verfroren, in eine geheizte Kapelle, in der wir dann eine mehrstimmige spontane Singsession abhielten. Nachher fuhren wir, gut gelaunt und übermüdet, acht Stunden lang (dank Stau) zurück nach Zürich!

 

Natalie Zehnder