Jungschar
KerzenziehenAm Kerzenziehen herrschte einmal mehr reges Treiben. Viele kamen - Eltern und Kinder - hauptsächlich aus dem Quartier, um Kerzen zu ziehen oder kleine Kerzen in Gläsern zu giessen. Auch für den Hunger war vorgesorgt. Es gab Pommes, Suppe und viele leckere Kuchen und Snacks zum Nachtisch oder zwischendurch. Das Kerzenziehen war eine gute Gelegenheit, mit Leuten in Kontakt zu kommen; ausserdem konnten wir die Kinder einladen, im nächsten Semester die Jungschar zu besuchen. Auch für die Jungscharkasse kam einiges zusammen; allerdings war der Erlös etwas kleiner als im letzten Jahr.
René Graf |
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SemesterrückblickDie Waldweihnachtsfeier ist vorbei, und damit geht dieses Halbjahr bereits wieder zu Ende. Dieser Abend war ein gelungener Abschluss eines Semesters mit vielen Höhepunkten, aber auch einigen Schwierigkeiten. Besonders die Anzahl der Kinder machte uns manchmal zu schaffen. So viele Kinder wohnen in diesem Quartier, und wir sind ein grosses Leiterteam. Da kann es schon ein bisschen deprimierend sein, wenn oft kaum 10 Kinder in die Jungschar kommen. Umso erfreulicher war es, dass unsere speziellen Anlässe richtig gut besucht waren. Einen führten wir am 6. September unter dem Motto "Hüt wirds speziell fätzig" durch. An diesem Tag konnte jeder kommen und gehen, wann er wollte. Die Hüpfburg wurde rege "behüpft", an der Autorennbahn wollte jeder am schnellsten sein, es gab einen Wettkampf, Spiel und Sport, es wurde gebastelt, gegessen... kurz, es war ein Riesenspass! Zeitweise zählten wir zwischen 20 und 30 Kinder. Sehr ermutigend war auch das Herbstlager, das wir mit den Jungscharen Fällanden und Rümlang durchführten. Das Lagerthema lautete "Schmuggler". An einem Abend hatten wir einen Input von einem Mann, der schon mehrmals in verschiedenste Länder Bibeln geschmuggelt hat. Er arbeitet für die Organisation Open-Doors. Sein Bericht, aber auch andere Begebenheiten haben vieles in den Kids und Teens ausgelöst. Einige haben sich bewusst für ein Leben mit Jesus Christus entschieden. Halleluja! Die Gespräche waren sehr tiefgründig; ich selber staunte, wie interessiert manche Kids und Teens waren. |
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Im nächsten Semester setzen wir das Mindestalter auf 4 Jahre herunter. Der Hauptgrund dafür ist, dass wir künftig besonders Kinder erreichen wollen, die noch keine Vereine besuchen, was im Schulalter nicht garantiert ist. Wenn wir diese "Generation" erreichen können und sie gerne kommen, dann bleiben sie uns hoffentlich auch im schulpflichtigen Alter erhalten. Es ist unser grösstes Gebetsanliegen, dass noch viele Kinder Jesus kennen und ihn lieben lernen. Um noch ein Beispiel zu erwähnen: Eines Abends unterhielt ich mich mit einem Mädchen (sie ist 11 Jahre jung und kommt nicht aus christlichem Hintergrund) über die unterschiedlichsten Religionen. Sie stellte mir diesbezüglich einige Fragen und ich versuchte darauf einzugehen. Plötzlich meinte sie dann: "Mir ist besonders Jesus und die Bibel wichtig." Das hat mich persönlich enorm gefreut, und ich merkte, dass die Jungschararbeit nie vergebens ist, egal wie viele wir erreichen. Wenn wir für die Kinder und Jugendlichen da sind, Beziehungen zu ihnen aufbauen, ihr Vertrauen gewinnen und ihnen Jesus lieb machen können, dann ist das schlichtweg genial, und die Freude ist gross.
René Graf |
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